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Unser Vereinsausflug vom August 2016
Einmal Zentralschweiz und retour bitte



















Die Eckdaten sind schnell erzählt: Die Reise führte uns von Rütihof mit dem Zug nach Flüelen, nach einer
Kaffeepause weiter zu Fuss auf dem Weg der Schweiz zur Tellsplatte (Mittagessen mit bester Seesicht), Schifffahrt nach Brunnen, Fahrt mit dem Bus zur Talstation Morschach, wo die Luftseilbahn uns auf den Stoos hinauf und zum wohlverdienten Abendessen transportierte. Am zweiten Tag ging es sportlich weiter und wir nahmen die Gratwanderung Klingenstock-Fronalpstock unter die Füsse, genossen das Mittagessen im Bergrestaurant, bevor es entweder zu Fuss oder mit dem Sessellift auf den Stoos und dann mit der Standseilbahn ins Tal und zurück nach Rütihof ging. Und das alles bei perfekten Wetterbedingungen und herrlichster Rundsicht.

Was aber so eine Reise wirklich spannend macht, sind die Persönlichkeiten, die aufeinander treffen. Beim regen Austausch untereinander hat sich herausgestellt, dass alle Reiseteilnehmer eine «Funktion» innehaben, denn nebst den TeilnehmerInnen aus dem FitMix, Netzball, 50+ und Pilates waren auch Leiterinnen, Revisoren, Vorstandsmitglieder und (welche Ehre) auch eine Delegation des Dorfvereinsvorstandes vertreten.
Eine solch interessant zusammengemischte Gruppe erlebt während zwei Tagen natürlich auch so einiges, an das sie sich noch lange erinnern wird. Zum Beispiel an eine Bedienung, die die Rechnung einfach auf den Tisch geworfen hat und nicht bereit war, die einzelnen Positionen auseinander zurechnen. Aber durch das beherzte Eingreifen einer Teilnehmerin konnte der Zahlungsvorgang doch noch abgewickelt werden. Oder an einen Teilnehmer, der es sich nicht nehmen liess, bei 30 Grad Aussentemperatur schnell zur Abkühlung in den Urnersee zu springen, nur damit er seine Schwimmsachen nicht vergebens als zusätzliches Gepäck auf dem Rücken tragen musste.
Oder an das Seenachtsfest auf dem Stoos (es gibt tatsächlich einen winzigen See dort oben) mit 15-minütigem tollen Feuerwerk als besonderem Highlight, welches den Eindruck erweckte, dass es nur für uns abgefeuert wurde.
Oder an das Käsefondue, welches zwei der Ausflügler bei doch recht warmen Temperaturen und allen Witzen zum Trotz zum Znacht genossen. Ganz sicher jedoch werden sich alle an die originelle Unterkunft mit Unterhaltung bis weit über die Nachtruhe hinaus erinnern.
In Erinnerung bleibt sicher auch die lohnenswerte Gratwanderung, welche bergauf und bergab über schmale steinige Pfade führte. Der letzte lange Anstieg gab sogar Ansporn zu einem kleinen Wettkampf. Es wurde jedoch jeder bejubelt und beklatscht, der es hinauf und ans Ziel schaffte (also alle), schliesslich wurde in verschiedenen Altersklassen gekämpft. Und einen Sieger gab es auch nicht, denn die ersten «vertrödelten» die Zeit auf einer Aussichtsplattform, die einen tollen Blick bot über die Alpen und das ganze Mittelland, während die letzten zielstrebig den reservierten Tisch im Restaurant anstrebten, bereit für das Mittagessen. Der einzige und begehrte Schattenplatz am gemeinsamen Tisch stellte sich dann überraschenderweise als saukalt heraus, sodass auch Fleecejacke und Mütze noch zum Einsatz kamen (neben T-Shirts, Sonnencreme und Sonnenbrille).
Ein rundum gelungenes Wochenende also, bei dem – da ist man sich einig - alle Wanderinnen und Wanderer auf eine lustige und sportliche gemeinsame Zeit zurückblicken dürfen.