Pilates

Freitagmorgen in der Arche,
08:30–09:30 Uhr (Fortgeschrittene) / 09:30–10:30 Uhr (Anfänger)
Wer an einem Freitagmorgen zufällig einen Blick durch das Fenster in den Arche-Saal wirft, bekommt vielleicht einen etwas speziellen Eindruck der Pilates-Stunden bei Lotten Enarson: Das Auf-dem-Boden-liegen und Sich-ein-wenig-Bewegen sieht zwar recht gemütlich aus, ist aber extrem anstrengend. Jedenfalls wenn man es genau nimmt und Lotten’s professionelle Instruktionen befolgt.

Denn die Aufmerksamkeit des Pilates-Trainings richtet sich besonders auf Übungen zur Stärkung und Stabilisierung der Körpermitte. Die Kräftigung der tiefliegenden Bauch-, Rücken- und Beckenbodenmuskulatur stützt die Wirbelsäule und schützt die Organe.

Joseph Pilates, der diese Trainingsform entwickelt hat, nannte es «Contrology», also Kontrolle. Durch Atmung, Zentrierung und Konzentration wird die Körperwahrnehmung geschult und verbessert Körperausrichtung, Koordination und Bewegungsfluss. Langfristiges Ziel sind harmonische, gelenkschonende und ökonomische Bewegungen, nicht nur im Alltag sondern auch als Grundlage bei der Ausübung anderer Sportarten. Dazu braucht es Konzentration und das aktive Einfühlen in den eigenen Körper.

Lotten Enarson, gelernte Physiotherapeutin, hat ihre Ausbildung zur Pilates-Instruktoren sowie viele Weiterbildungen absolviert. Dieses Jahr hat sie sich etwas umorientiert und setzt den Fokus der Pilatesstunden vor allem auf die Wahrnehmung und die stabilisierende Muskulatur. Mit viel Enthusiasmus und Geduld verhilft sie den Teilnehmerinnen, die Kraft aus der eigenen Mitte zu schöpfen und eine positive Körperwahrnehmung zu erlangen – und manchmal auch zu Muskelkater …